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Scans für Imerso vorbereiten: Best Practices

Imerso kann mit jeder Punktwolke arbeiten. Die Qualität der Scans, die Sie mit uns teilen, wirkt sich jedoch direkt auf die Qualität der Ergebnisse aus.

Welche Scanner sich am besten eignen

Imerso akzeptiert Punktwolken von jedem 3D-Scanner. Zwei Typen liefern die besten Ergebnisse:

  • Stationäre Scanner: auch terrestrische Laserscanner oder TLS genannt, zum Beispiel der BLK360 von Leica, der X7 von Trimble oder der Focus von Faro. Angestrebt werden mindestens 8 Millionen Punkte pro Scanstandpunkt.

  • Mobile Scanner (SLAM): Navvis VLX und MLX oder Faro Orbis. Panoramen müssen im Export enthalten sein.

Imerso nutzt die Panoramen, um die bestmöglichen Ergebnisse der automatischen Analysen zu erzielen. Außerdem dienen sie dem direkten Vergleich zwischen Scan und BIM-Modell.

Andere SLAM-Scanner können funktionieren, die Punktqualität unterscheidet sich jedoch erheblich. Kontaktieren Sie uns, bevor Sie sich für einen Scanner entscheiden, der hier nicht aufgeführt ist.

⚠️ Photogrammetrische Verfahren, etwa Fotodrohnen, empfehlen wir nicht. Die Qualität dieser Punktwolken reicht für eine millimetergenaue Prüfung gegen das BIM-Modell nicht aus.

Export als E57

E57 ist das Format, das wir empfehlen. Eine einzelne E57-Datei kann mehrere Scanstandpunkte enthalten, zusammen mit den Panoramen sowie der Position und Ausrichtung jedes Standpunkts.

💡 Wenn Ihnen die Scans in einem anderen Format vorliegen, geben Sie uns Bescheid, bevor Sie sie mit uns teilen. Wir können mehrere weitere Formate verarbeiten. Das ist oft schneller, als einen neuen Export bei Ihrem Vermesser anzufordern.

Jeden Scanstandpunkt separat halten

Beim Export aus einem stationären Scanner sollte jeder Scanstandpunkt eine eigene Punktwolke innerhalb der E57-Datei bleiben. Führen Sie die Standpunkte nicht zu einer einzigen Punktwolke zusammen.

⚠️ Zusammengeführte Scans verlieren ihre Panoramen, lassen sich bei einem später entdeckten Registrierungsfehler nicht mehr korrigieren und liefern ungenauere Ergebnisse bei den BIM-Abweichungen. Unregistered, registered and merged scans on Imerso erläutert die Nachteile im Detail.

Die Anleitungen unter Best scan export practices zeigen, wie Sie nicht zusammengeführte Standpunkte aus den gängigsten Registrierungsprogrammen exportieren.

Maximal 750 Millionen Punkte pro Punktwolke

Für Imerso gilt eine Obergrenze von 750 Millionen Punkten pro Punktwolke. In einer E57-Datei gilt diese Grenze für jeden Scanstandpunkt einzeln und nicht für die gesamte Datei. Wenn Sie die Standpunkte separat halten, bleibt jede Punktwolke normalerweise deutlich darunter.

Am häufigsten wird die Grenze bei Scans mobiler Scanner erreicht, da diese eine einzige durchgehende Punktwolke erzeugen. Auf einer großen Baustelle kann bereits eine einzige Aufnahme darüber liegen. Siehe Understanding the 750 million points limit for Imerso.

Nach Möglichkeit das Koordinatensystem des BIM-Modells verwenden

Idealerweise liegen die Scans im selben Koordinatensystem vor wie die BIM-Modelle. Das ist jedoch keine zwingende Voraussetzung. Stimmen die Koordinatensysteme nicht überein, kann Imerso die Scans automatisch am BIM-Modell ausrichten oder bei georeferenzierten Scans einen Koordinatenversatz anwenden.

Wenn Sie neu im Scannen sind

Imerso setzt keine bestimmte Scanmethode voraus. Wie eine Baustelle zu scannen ist, dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Scanner hat seine eigene Art, einen Raum zu erfassen und die Genauigkeit über mehrere Standpunkte hinweg zu halten. Die Angaben des Herstellers sind daher der richtige Ausgangspunkt.

Darüber hinaus hängt die Anzahl der benötigten Scanstandpunkte von der Baustelle ab. Ein offener Bereich benötigt deutlich weniger als ein dicht belegter Technikraum, in dem Geräte und Rohrleitungen die Sichtlinie blockieren.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Vorgehen gute Ergebnisse liefert, kontaktieren Sie uns, bevor Sie die gesamte Baustelle scannen.

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